Sie sind hier: Regionale Initiativen > EU-Projekte regional > TRANSITECTS
30.3.2017 : 22:26 : +0200

EU-Projekt TRANSITECTS

Der Regionalverband ist Projektpartner im EU-Interreg-Projekt „Transalpine Transport Architects“ (TRANSITECTS), das länderübergreifende Lösungen für den Alpen querenden Güterverkehr erarbeitet.

An TRANSITECTS nehmen 16 Partner aus den Ländern Italien, Deutschland, Österreich und Slowenien teil. Das Finanzvolumen des Projekts beträgt ca. 3,2 Mio. Euro, wovon 76 Prozent aus EU-EFRE-Mitteln kofinanziert werden. Die Projektarbeit beginnt im Juli 2009 und wird etwa drei Jahre andauern.




Projektziele

Das EU-Interreg IV B-Projekt Transalpine Transport Architects (TRANSITECTS) baut auf den Ergebnissen des Interreg IIIB-Projekts AlpFRail auf, an dem der Regionalverband Donau-Iller in wesentlichem Maße beteiligt war. Ziel des Projektes ist es, durch transnationale Vernetzung eine Verlagerung des Alpen querenden Güterverkehrs von der Straße auf die Schiene zu erreichen. Dazu werden neue, innovative Güterverkehrsverbindungen erarbeitet, die bestehende Eisenbahninfrastruktur im Sinne einer erweiterten Nutzbarkeit optimiert sowie neue Ansatzpunkte für den Seeverkehr nach Ostasien gesucht.

Mehrwert für die Region Donau-Iller

Ein gut funktionierender Gütertransport ist die Voraussetzung für die erfolgreiche Einbindung unserer Industrie in globale Beschaffungs- und Vertriebsstrukturen. Dies gilt insbesondere für unsere exportstarken Brachen Automobil- und Nutzfahrzeugbau, Maschinenbau, Elektroindustrie sowie Holz- und Papierindustrie. Die Region Donau-Iller verfügt über eine gute Lage im süddeutschen und europäischen Verkehrsnetz. Dazu müssen die angebotenen Schienenrelationen der regionalen Güterverkehrsnachfrage angepasst werden. Durch das Projekt TRANSITECTS bietet sich die Chance, manche Direktverbindungen, die bisher nicht rentabel betreibbar waren, in bestehende Relationen einzugliedern oder die Frachten mit sog. Feederdiensten in geeignete Hubs weiterzuleiten. Letztlich profitiert die Region Donau-Iller auch von einem möglichen Rückgang des Straßengüterverkehrs und damit von Umweltentlastung und einer Reduzierung der externen LKW-Kosten (wie beispielsweise Unfälle, Lärm, Luftverschmutzung etc.).

 

  • Containerbahnhof Ulm zur Verlagerung des Güterverkehrs von der Straße auf die Schiene

Verlagerung des Güterverkehrs von der Straße auf die Schiene im Containerteminal Ulm Nord/Dornstadt

Nach oben

Zuletzt bearbeitet: 21.05.2012